Häufig Gestellte Fragen Zet Kieferorthopädischen Behandlung

Kann die Kieferorthopädische Behandlung in jedem Alter durchgeführt werden?

Ja. Weitverbreitet ist die Ansicht, dass kieferorthopädische Behandlungen nur bei Kindern durchgeführt werden. Dabei können Zähne sich in jedem Alter verstellen. Also können sie während sie ihr 8 jähriges Kind behandeln lassen, auch gleichzeitig mitbehandelt werden. Es gibt für die kieferorthopädische Behandlung keine Altersobergrenze. Alle Personen in jedem Alter können nach Bedarf behandelt werden. Für die erwachsenen Patienten bestehen neben einer vielfältigen Farbauswahl, auch Brackets zur Verfügung, die an der Zahnhinterwand angebracht werden können.

Mein Kind lutscht nachts am Daumen, kann das die Zähne schädigen?

Schlechte Angewohnheiten, wie Daumenlutschen, Schnuller-Nuckeln oder Fläschchen-Nuckeln, Nägelkauen etc. können bei Kindern, bei welchen diese Angewohnheiten mit 3,5 Jahren noch anhalten, unterbunden werden. Wenn diese Angewohnheiten aufrechterhalten werden, können sie bleibende Wirkungen haben und dies kann dazu führen, dass das Kind eine ernsthafte und langwierige kieferorthopädische Behandlung durchführen muss. Daumenlutschen ist zwischen diesen Angewohnheiten die, die am schwierigsten abgelegt wird. Es ist anzuraten, wenn sie bei ihrem Kind Daumenlutschen feststellen, sich in kieferorthopädische Behandlung zu begeben.

Mein Kind schnarcht nachts und atmet tagsüber mit offenem Mund, ich kann Fehlstellungen der Zähne beobachten, kann das hiermit zusammenhängen?

Ja. Personen, die Probleme mit der Nasenatmung haben, atmen automatisch durch den Mund, und versuchen somit ihr Problem zu kompensieren. Bei Personen, die eine Mundatmung haben kommt es generell zu kieferorthopädischen Problemen. Aus diesem Grund sollten sie einen Hals-Nasen-Ohren Arzt und einen Kiefernorthopäden aufsuchen.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Je nach Fall und Alter des Patienten, kann die Behandlungszeit zwischen 6 und 36 Monaten dauern.

Auf was muss ich während der Behandlung achten? Gibt es Einschränkungen, an die mich halten muss?

Für den Behandlungserfolg ist es wichtig, dass die Drähte (Bracket), die auf die Zähne aufgeklebt werden, nicht beschädigt werden. Aus diesem Grund sollten sie auf die Lebensmittel, die sie verspeisen achten.

Während der Behandlungsdauer sollten sie auf die folgend angegebenen Lebensmittel verzichten (oder diese nur in kleine Stücke geschnitten verzehren):

Harte Lebensmittel, Nüsse, hart-getrocknete Früchte, Äpfel, Pflaumen, Quitten und ähnliches Obst, Chips, Kaugummi, Gummibärchen und ähnliche Lebensmittel, die sich an ihre Drähte (Bracket) festkleben können, Lebensmittel, die schwer zu reinigen sind, und Kohlesäurehaltige Getränke wie z.B. Cola.

Kommt es während der Behandlung zu Schmerzen oder Sensibilisierung?

In den ersten Tagen nachdem die Spange aufgeklebt wird, kann es zu Reizungen an den Wangeninnenseiten und den Lippen kommen und während dem Kauen können leichte Schmerzen auftreten. Egal welches Ausmaß ihre Beschwerden in den ersten Tagen auch haben, innerhalb von 10 Tagen werden sie die Zahnspange nicht mehr spüren.

Können nach der Behandlung, wenn die Fehlstellung behoben ist, neue Fehlstellungen entstehen?

Nachdem die Fehlstellung ihrer Zähne behoben ist, wird die Zahnspange entfernt. Danach werden ihnen zur Sicherung der neuen Stellung, Sicherungsgeräte gegeben. Wenn diese Geräte nicht für die empfohlene Dauer von ihnen genutzt werden und sie eine längere Zeit nicht zur Kontrolle erscheinen, können erneute Fehlstellungen auftreten.

Welche Probleme können auftreten, wenn ich die Fehlstellung meiner Zähne nicht beheben lasse?

Die Fehlstellung ihrer Zähne kann mit fortschreitendem Alter extrem zunehmen. Somit wird das Aussehen ihrer Zähne sie mit der Zeit immer mehr stören.

Dadurch, dass sich ihr Gebiss nicht richtig schließt, wird ein größerer Druck auf ihre Kieferknochen ausgeübt, nach längerer Zeit kann es hierdurch zu Problemen beim Mundöffnen und Schließen kommen, es kann auch zu einem Kieferverschluss kommen.

Durch die Fehlstellung der Zähne, können einige Zahnzwischenräume und manche Zahnoberflächen schwer zu reinigen sein, was wiederum im Vergleich zu einer Person mit regelmäßigen Zahnreihen, häufiger zu Karies führen kann.

Wie kann ich ein Kieferorthopädisch Problem an meinen Zähnen (an den Zähnen meines Kindes) feststellen?

Die meisten der Patienten werden beim Kiefernorthopäden vorstellig, weil ihre Schneidezähne zu weit oben sind. Wenn kein sehr auffälliger Fall vorliegt, werden kieferorthopädische Probleme erst sehr viel später festgestellt, und mit der Ausrede „ich kann doch in diesem Alter keine Spange tragen“ wird von einer Behandlung abgesehen, und die Patienten bevorzugen es, in dieser Situation zu verbleiben, oder sie lassen ihre gesunden Zähne entfernen und sich eine Zahnprothese anfertigen.

Ich empfehle allen Personen im Alter von über 3 Jahren, alle 6 Monate, wenn sie der Meinung sind, dies sei zu häufig, spätestens 1mal im Jahr zur Kontrolle bei einem Zahnarzt vorstellig zu werden. Auch wenn ihr Zahnarzt kein Kiefernorthopäde ist, können sie doch kieferorthopädische Probleme erkennen, und sie an einen Facharzt weiterleiten.

Ich habe Schmerzen an der Vorderseite meiner Ohren, können diese Schmerzen von Kiefer-Fehlstellungen hervorgerufen werden?

Schmerzen an den Kiefern und im Gesichtsbereich, können von den Zähnen herrühren. Aber es ist schwierig genau zu sagen ob dies der Fall ist oder nicht, da es eine Vielzahl von Gründen für diese Schmerzen geben kann. Bei solchen Beschwerden sollte eine Zahnbehandlung vorrangig ins Auge gefasst werden.

Bleiben nach der Zahnspangen-Entfernung hässliche Flecken auf meinen Zähnen zurück?

Wenn gut auf die Reinigung der Zähne geachtet wird, sollten keine Flecken zurückbleiben. Die Farbveränderungen, die häufig als Flecken bezeichnet werden, sind meistens der Beginn von Karies.

Beschleunigt eine kieferorthopädische Behandlung einen Kariesbefall meiner Zähne?

Die holprigen Flächen der Zahnspange auf den Zähnen, eigenen sich bestens für die Ansammlung von Lebensmitteln. Wenn die Zähne nicht richtig geputzt werden, können wir sagen, dass ihre Zähne durch eine kieferorthopädische Behandlung faulen können.

Auf Grund der Behandlung müssen Zähne gezogen werden, ist es riskant Zähne zu verringern?

Das Ziehen von Zähnen auf Grund einer kieferorthopädischen Behandlung wird von vielen Eltern nicht gewünscht. Dabei kann das Ziehen von Zähnen, die nicht alle auf einen Kieferknochen platziert werden können, das Behandlungsergebnis sichtlich verbessern, und gewährleisten, dass das Ergebnis langanhaltend ist.

Woraus bestehen Zähne eigentlich?

Der Zahn besteht aus dem Zahnschmelz, dem Zahnbein (Dentin), dem Zahnmark (Pulpa) und dem Zahnzement (Cementum).

Zahnschmelz: Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper. Es umgibt als Schutzschicht den Zahn von außen. Da sich im Inneren keine Nervenzellen befinden, ist es Reiz arm. Zu 97% besteht es aus Calcium-Salzen. Der Zahnschmelz ist in einer sechseckigen „Apatit“ Kristallform angelegt.

Die Calcium-Salze, die in den Zahnschmelz eindringen, sammeln sich langsam auf der organischen Zahnummantelung und kristallisieren dort. Diese Ansammlung beginnt schon in der Gebärmutter. Wenn die werdende Mutter, innerhalb der Schwangerschaft bestimmte Medikamente einnimmt oder das Kind während der Zahnschmelzbildung krank wird, kann die Zahnschmelz-Ansammlung verzögert werden. Dann kann es vorkommen, dass die Zähne gelb oder braun werden. Manchmal kann auch zu einer Fehlbildung des Zahnschmelzes kommen (Hypoplastik).

Das Zahnbein (Dentin): Dies ist die Schicht unter dem Zahnschmelz. Bei einem erwachsenen Menschen machen sie 75% des Zahnes aus. Obwohl es die gleiche Dichte wie Knochen besitzt, ist es gegen Wärme und Berührung empfindlich. Es kann, wenn erforderlich, mit Hilfszellen ein neues Zahnbein-Gewebe herstellen. Das Zahnbein stellt die eigentliche Masse des Zahnes dar (Elfenbein). Das Zahnbein ist an der Krone vom Zahnschmelz und an der Wurzel vom Zahnzement überdeckt. Es ist eine lebendige Struktur, die zu 70% aus mineralischen Salzen, zu 20% aus organischer Masse und zu 10% aus Wasser besteht. Das Zahnbein besitzt eine Vielzahl von Kanälen. Diese Kanäle sind innen, mit Fasern gefüllt, die die Verlängerungen der Zahnbeinbildenden Zellen an der Zahnschmelzgrenze darstellen. Zahnbein bildende Zellen werden „Odontoblasten“ genannt. Die Anzahl der Zahnbein-Kanäle beträgt auf einem Milli-Quadratmeter ca. 10.000 Stück. Wenn der Zahn für eine Füllung oder eine Ummantelung gebohrt oder verkleinert wird, werden diese Kanäle offengelegt und man empfindet Schmerzen bei kalten, heißen, süßen oder sauren Geschmäckern.

Das Zahnmark (Pulpa): Dies ist die Bezeichnung für den mittleren Teil des Zahnes und des dort befindlichen Weichgewebes. Sie besteht bis zum Ende der Zahnwurzel. In diesem Teil befinden sich die Blutgefäße, durch diese Blutgefäße wird der Zahn von Infektionen geschützt und bleibt immer aktiv. Außerdem befinden sich in der Pulpa sehr sensible Nervenzellen und durch diese Nervenzellen sind wir in der Lage, kaltes, heißes und Druck sowie ähnliche Gefühle zu erfühlen. Das Zahnmark, das auch Pulpa genannt wird, besteht aus einem Schutzgewebe, dass die Kapillargefäße in einer kleinen Kammer, die vom Zahnbein gebildet wird, die Sinnesnerven und alle anderen Gebilde schützt. Das Umfeld des Zahnschmelzes ist von den Zahnbein bildenden Zellen (Odontoblasten) umzingelt. Diese Zellen gleichen Burgwächtern, die den Zahn vor Karies und anderen schädlichen Einflüssen schützen. Wenn aus irgendeinem Grund Karies entsteht, und die Zahnbein bildenden Zellen die Überhand gewinnen, umschließen diese Zellen den Zahnschmelz mit Zahnbein; wenn diese Zellen den Kampf verlieren, öffnet sich der Zahnschmelz und entzündet sich. Dieser Fall tritt bei jüngeren Menschen häufiger auf.

Das Zahnzement: Dies ist eine knochenähnliche Schicht, und sehr dünn. Sie unterstützt die Haftung der Zahnwurzel am Kieferknochen. Sie besteht zu 65% aus in-organischen Substanzen. Manchmal können sich im Wurzelbereich und an der Wurzelspitze extreme Zementablagerungen befinden. Dies nennt man dann „Hyperzementose“.

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